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Med. Fußpflegepraxis
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Fußpflege und -behandlungen: |
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Folgende Bilder und Beschreibungen
geben Ihnen detaillierte Informationen
zu den Fußpflegebehandlungen
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Hühneraugen
Die Hautveränderung die sich an den Füßen am häufigsten zeigt ist die
übermäßige Hornhautbildung. Sie tritt in zwei Formen auf, nämlich als
Schwiele oder als Hühnerauge. Im Gegensatz zur Schwiele, einer nur
oberflächlichen Verhornung, sind beim Hühnerauge auch tiefe Schichten der
Haut verändert. Hühneraugen erkennt man an ihrer Schmerzhaftigkeit,
verursacht durch Druck des Kerns auf die von Nerven durchzogenen unteren
Hautschichten.
Übermäßig verdickte Hornhaut und auch Hühneraugen entstehen in erster
Linie an solchen Stellen, an denen die Haut zu stark beansprucht, d.h.
irgendeinem besonderen Reiz ausgesetzt ist.

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Hautrisse - Schrunden -
Rhagaden
An der Fußsohle, am äußeren Fußrand und
ganz besonders an der Ferse entstehen oft Risse in der Hornhaut, für die
es die verschiedensten Namen gibt, unter anderem >Schrunden> und
>Rhagaden>. Diese können den Betroffenen erhebliche Schmerzen bereiten.
Es gibt die verschiedensten Ursachen für Hautrisse. In Frage kommen z.B.
Fußdeformationen, Reizungen der Haut durch falsches Schuhwerk,
berufsbedingte Einflüsse, Übergewicht, Veränderungen im Organismus, die zu
einer Minderversorgung der obersten Hautschichten führen, und Alterung der
Haut.
Hautrisse treten oft auch bei Psoriasis,
Fischschuppenkrankheit, Neurodermitis und anderen Hauterkrankungen auf.
Hier können wir durch mechanische Arbeit wertvolle Hilfe leisten.
Hautpartien die zu solchen Rissen neigen, brauchen besonders sorgfältige
Pflege, die sich nicht auf das allmonatliche Abtragen verdickter Hornhaut
beschränken darf. Natürlich muss harte Haut gut entfernt werden. Doch ist
in solchen Fällen damit stets die Gefahr des Einreißens, d.h. der
Verletzung, gegeben. Daher empfiehlt es sich immer, die Haut vorher gut zu
erweichen.
Die weitere Behandlung muss der Patient zu Hause durchführen, besonders
dann, wenn die Risse so tief sind, dass sie fast kleinen Wunden gleichen.
Hier sollte man über Nacht eine Wundsalbe dick auftragen und mit einem
Mullverband abdecken.
Besonders wohltuend und pflegend ist in
diesem Falle auch ein Paraffinbad!

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Der eingewachsene Nagel
Der eigentliche Grund für das Einwachsen von
Nägeln ist immer noch umstritten. Ganz allgemein kann man aber
sagen, dass meist mehrere Ursachen zusammentreffen. Am
häufigsten findet man als „Auslöser“ schlecht passende
Schuhe, zu starke Belastung der Füße oder falsches Schneiden
der Nägel (vor allem zu kurz), das vielfach schon beim kleinen
Kind begonnen wird. Daneben spielen die Form des Nagelbetts,
die Stärke und die Krümmung des Nagels, die Empfindlichkeit
der Haut, aber auch die allgemeine Konstitution und das
Körpergewicht eine Rolle


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verpilzte und aufbröckelnde Nägel

Nagelpilz im Anfangsstadium

Hautpilz im Zehenzwischenraum und Fußsohle |
Fuß- und Nagelpilz
Nagelpilzerkrankung
Die Nagelpilzerkrankung
entsteht durch Infektion mit Pilzen. Die Pilze stammen aus der Umwelt. In
den meisten Fällen erfolgt der Befall dabei nicht in der Mitte des freien
Nagelrandes, sondern seitlich. Die mikroskopisch kleinen Pilzfäden
greifen den Nagel von unten an und breiten sich auch nur im
Nagelbett und in den unteren Anteilen der Nagelplatte aus. Die
Oberfläche des Nagels bleibt zumindest anfangs und lange Zeit völlig
glatt!
Aussehen
Gesunde Nägel sind >klar<,
also durchsichtig. Typisch für pilzerkrankte Nagelpartien ist, dass sie
<getrübt>, also <undurchsichtig> werden. Auch das ist eine ganz wichtige
Grundtatsache, auf die es bei der Behandlung entscheidend ankommt. Die
Trübung des Nagels durch den Pilz besteht anfangs meistens in einer
halbmondförmigen Weißverfärbung, später in einer bröckeligen
Verdickung.
Verlauf
Nach dem Beginn am vorderen und seitlichen
freien Nagelrand breitet sich der Pilzerreger langsam (aber sicher) immer
mehr nach hinten – also in Richtung Keimzone/mittlerer Nagelwall – aus,
bis letztlich der ganze Nagel befallen ist. Die Erkrankung beginnt in der
Regel an einem einzigen Nagel und befällt langsam (aber sicher) einen
Nagel nach dem anderen.
Die einfachste und
denkbar angenehmste Behandlung von pilzinfizierten Nägeln wäre theoretisch
die Einnahme von ein paar Tabletten, die die Pilze im Nagel abtöten. Und
tatsächlich: Diese Möglichkeit steht auch praktisch zur Verfügung. Aber –
wie immer im Leben – hat jedes Ding zwei Seiten. Und diese beiden Seiten
heißen bei Medikamenten immer einerseits <Wirkung> und andererseits
<Nebenwirkungen> (oder besser: unerwünschte Wirkungen). Tabletten, die nur
eine starke Wirkung und keinerlei Risiko haben, gibt es nicht; umgekehrt:
Mittel, die garantiert risikolos sind, sind wohl ebenso garantiert
wirkungslos.

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Stark verdickter Pilznagel |
Dickenwachstum
Zu den verdickten, von der
normalen Form abweichenden Nägeln gehören die so genannten
Krallennägel und der Holznagel.
Im allgemeinen kann gesagt werden, dass Veränderungen des
Nagels auf eine Veränderung der Nagelwurzel bzw. des
Nagelbetts zurückzuführen sind.

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Diabetes- und
Marcumarbehandlung
Medizinische Fußpflege für Diabetiker
Bei Diabetes
mellitus („Zuckerkrankheit“) besteht die Gefahr schwerer Folgeschäden,
insbesondere an den Füßen der Erkrankten. Eine Rechtzeitige und
sachgerechte Fußpflege trägt zum Erhalt der normalen Funktion der
Füße, ihrer Haut und der Fußnägel bei. Die schwersten Schädigungen
können dadurch oftmals vermieden werden.
Diabetes Mellitus ist eine chronische Erkrankung,
bei der das Hormon Insulin nicht in ausreichender Menge oder gar nicht
vorhanden ist. In Deutschland sind etwa 5% der Bevölkerung von dieser
Krankheit betroffen, Tendenz steigend. Insulin wir in der
Bauchspeicheldrüse gebildet und ist erforderlich, um mit der Nahrung
aufgenommene Kohlenhydrate zu verwerten. Wegen fehlender oder zu
geringer Insulin-Ausschüttung steigt der Zuckerspiegel im Blut. Wird
diese Stoffwechselkrankheit nicht schnell und richtig behandelt, kann
es zu einer Reihe gefährlicher Folgeschäden kommen. Aufgrund von
Nervenschädigungen oder Durchblutungsstörungen können insbesondere
Augen, Nieren, Nerven, Herz oder Füße betroffen sein. Krankhafte
Veränderungen an den Füßen, die auf diese Weise entstehen, werden als
diabetisches Fußsyndrom bezeichnet. Experten schätzen, dass bei uns
jährlich etwa 25.000 Fuß-Amputationen als Folge des Diabetes mellitus
vorgenommen werden müssen.
Diabetischen Fußsyndrom
Ein diabetisches Fußsyndrom kann sich durch
folgende Symptome bemerkbar machen:
-
Fehlende Schmerzwahrnehmung,
-
Verminderte Sensibilität,
-
Brennen unter den Fußsohlen,
-
Kribbeln der Füße und Beine,
-
Starke Hornhautbildung oder Schwielen,
-
Trockene Haut
Menschen mit einem diabetischen Fußsyndrom nehmen
Verletzungen an den Füßen, wie sie zum Beispiel beim Barfußlaufen oder
durch zu enge Schuhe entstehen können, häufig lange Zeit nicht wahr.
Auch Geschwüre an versteckten Stellen werden vielfach erst spät
entdeckt. Um Beeinträchtigungen oder Schäden möglichst frühzeitig zu
erkennen, ist eine häufige Kontrolle der Füße durch die Betroffenen
notwendig. Hierbei sollte auf Verletzungen, Druckstellen oder
Pilzbefall geachtet werden. Auch ist es wichtig, die Schuhe regelmäßig
auf Unebenheiten zu untersuchen, da drückende Stellen oft nicht
bemerkt werden.
Medizinische Fußpflege (podologische Therapie)
Ist es bereits zu krankhaften Veränderungen am
Fuß infolge Diabetes mellitus gekommen und sind nicht mehr zu
behebende Folgeschädigungen der Füße zu erwarten, kann eine
medizinische Fußpflege erforderlich werden. Stellt der Arzt bei der
Untersuchung fest, dass solche Veränderungen vorliegen, kann er
entsprechende Maßnahmen verordnen. Die mhplus BKK übernimmt dann die
Kosten. Allerdings müssen sich die Versicherten wie bei anderen
Heilmitteln (z.B. Krankengymnastik) an den Kosten beteiligen. Die
gesetzlich vorgesehene Zuzahlung beträgt 15%. Um die Versicherten vor
finanziellen Überforderungen zu bewahren, ist unter bestimmten
Voraussetzungen eine vollständige oder teilweise Befreiung von der
Zuzahlung möglich.
Durchgeführt wird eine medizinische Fußpflege von
speziell ausgebildeten Therapeuten, den Podologen, oder medizinischen
Fußpflegern. Zur medizinischen Fußpflege (podologische Therapie) beim
diabetischen Fußsyndrom zählen das Entfernen von krankhaft verdickten
Zehennägeln sowie die Behandlung von Zehennägeln mit der Tendenz zum
Einwachsen. Zur Medizinischen Fußpflege gehören auch die Unterweisung
des Patienten in die eigenständige Durchführung der Fuß- und
Nagelpflege sowie die Vermittlung von Verhaltensregeln, um
Fußverletzungen und Folgeschäden zu vermeiden. Ist es allerdings schon
zu Folgeschäden wie Entzündungen, Geschwüren oder eingewachsene Nägeln
gekommen, muss ein Arzt die Behandlung übernehmen.
Ziel der medizinischen Fußpflege sind die
Wiederherstellung, die Verbesserung und die Erhaltung der normalen
Funktion von Haut und Nägeln an den Füßen. Dadurch können
schwerwiegende Folgeschäden wie Knochenbrüche, dauerhafte Verformungen
oder sogar Amputationen vermieden werden.
(mhplusgesundheit, Ausgabe 1/2003, Seite 13)
Veröffentlichung
mit freundlicher Genehmigung von mhplusgesundheit !
Im Anschluß an die Fußbehandlung
empfehle ich -
besonders für Diabetiker -
das pflegende
Paraffinbad.
Es regt
die Durchblutung an, öffnet die Poren und fördert das Eindringen der
Fußcreme in die unteren Hautschichten.

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Wachs - Depilation - Professionelle
Warmwachsenthaarung
Das bewährte Warmwachssystem für eine
einfache, schnelle, saubere und gründliche Enthaarung aller Körperzonen
vor allem der Beine.

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Das Paraffinbad – eine Wohltat
für gestresste Füße und Hände!
Das Paraffin wird auf eine angenehme Temperatur erwärmt. Die
entsprechend vorbehandelten Hände oder Füße (gereinigt und mit
einer guten Pflegecreme vorbehandelt) werden in das warme
Paraffinbad getaucht. Danach werden sie in eine Schutzhülle
„eingepackt“ und ein Frotteeschuh oder Handschuh darüber gezogen.
Nach einer Einwirkzeit von mindestens 10 Minuten kann das feste
Paraffin leicht entfernt werden.
Durch das Paraffin kommt es zu einem Okkulsiv-Effekt (Stauwärme),
so dass sich die Poren öffnen und die Wirkstoffe besser einziehen
können. Das Paraffin bewirkt einen luftdichten Abschluss der Haut,
was eine verbesserte Durchblutung zur Folge hat. Das Ergebnis sind
erholte Hände und Füße mit herrlich glatter und geschmeidiger
Haut. Vor allem bei extrem trockener, rissiger und spröder Haut zu
empfehlen.

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Behandlungsbilder von Kundenfüßen
vor der 1.
Behandlung
 
nach
der 1. Behandlung
 

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copyright © 2003 |
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