Logo Fusspflegepraxis Doris Ender
 
Themenbereiche:

Hauptseite

Behandlungen

Impressum

Kontakt

 
Inhalte dieser Seite:

Hühneraugen

Hautrisse, Schrunden, Rhagaden

Eingewachsener Nagel

Fuß- und Nagelpilz

Dickenwachstum

Diabetes- und Marcumarbehandlung

Depilation (Enthaarung)

Paraffinbad

Fußbehandlung bei Kunden vorher/nachher

 

Med. Fußpflegepraxis Ender

 
Grünhütlstr. 3
86911 Diessen
Tel: 08807-8917
Fax: 08807-948492

E-Mail: fusspflege-ender@online.de www.fusspflege-ender.de

 

 

 
Fußpflege und -behandlungen:  

Folgende Bilder und Beschreibungen geben Ihnen detaillierte Informationen
zu den Fußpflegebehandlungen

Hühneraugen

Hühnerauge - Finger

Hühneraugen

Die Hautveränderung die sich an den Füßen am häufigsten zeigt ist die übermäßige Hornhautbildung. Sie tritt in zwei Formen auf, nämlich als Schwiele oder als Hühnerauge. Im Gegensatz zur Schwiele, einer nur oberflächlichen Verhornung, sind beim Hühnerauge auch tiefe Schichten der Haut verändert. Hühneraugen erkennt man an ihrer Schmerzhaftigkeit, verursacht durch Druck des Kerns auf die von Nerven durchzogenen unteren Hautschichten.
Übermäßig verdickte Hornhaut und auch Hühneraugen entstehen in erster Linie an solchen Stellen, an denen die Haut zu stark beansprucht, d.h. irgendeinem besonderen Reiz ausgesetzt ist.



Schrunden-Rhagaden

Hautrisse - Schrunden - Rhagaden

An der Fußsohle, am äußeren Fußrand und ganz besonders an der Ferse entstehen oft Risse in der Hornhaut, für die es die verschiedensten Namen gibt, unter anderem >Schrunden> und >Rhagaden>. Diese können den Betroffenen erhebliche Schmerzen bereiten.

Es gibt die verschiedensten Ursachen für Hautrisse. In Frage kommen z.B. Fußdeformationen, Reizungen der Haut durch falsches Schuhwerk, berufsbedingte Einflüsse, Übergewicht, Veränderungen im Organismus, die zu einer Minderversorgung der obersten Hautschichten führen, und Alterung der Haut.

Hautrisse treten oft auch bei Psoriasis, Fischschuppenkrankheit, Neurodermitis und anderen Hauterkrankungen auf. Hier können wir durch mechanische Arbeit wertvolle Hilfe leisten.

Hautpartien die zu solchen Rissen neigen, brauchen besonders sorgfältige Pflege, die sich nicht auf das allmonatliche Abtragen verdickter Hornhaut beschränken darf. Natürlich muss harte Haut gut entfernt werden. Doch ist in solchen Fällen damit stets die Gefahr des Einreißens, d.h. der Verletzung, gegeben. Daher empfiehlt es sich immer, die Haut vorher gut zu erweichen.

Die weitere Behandlung muss der Patient zu Hause durchführen, besonders dann, wenn die Risse so tief sind, dass sie fast kleinen Wunden gleichen. Hier sollte man über Nacht eine Wundsalbe dick auftragen und mit einem Mullverband abdecken.

Besonders wohltuend und pflegend ist in diesem Falle auch ein Paraffinbad!


Der eingewachsene Nagel

Der eigentliche Grund für das Einwachsen von Nägeln ist immer noch umstritten. Ganz allgemein kann man aber sagen, dass meist mehrere Ursachen zusammentreffen. Am häufigsten  findet man als „Auslöser“ schlecht passende Schuhe, zu starke Belastung der Füße oder falsches Schneiden der Nägel (vor allem zu kurz), das vielfach schon beim kleinen Kind begonnen wird. Daneben spielen die Form des Nagelbetts, die Stärke und die Krümmung des Nagels, die Empfindlichkeit der Haut, aber auch die allgemeine Konstitution und das Körpergewicht eine Rolle

Der eingewachsene Nagel


Nagelpilz
verpilzte und aufbröckelnde Nägel

Nagelpilz im Anfangsstadium
Nagelpilz im Anfangsstadium

Hautpilz im Zehenzwischenraum und Fußsohle
Hautpilz im Zehenzwischenraum und Fußsohle

Fuß- und Nagelpilz

Nagelpilzerkrankung  

Die Nagelpilzerkrankung entsteht durch Infektion mit Pilzen. Die Pilze stammen aus der Umwelt. In den meisten Fällen erfolgt der Befall dabei nicht in der Mitte des freien Nagelrandes, sondern seitlich. Die mikroskopisch kleinen Pilzfäden greifen den Nagel von unten an und breiten sich auch nur im Nagelbett und in den unteren Anteilen der Nagelplatte aus. Die Oberfläche des Nagels bleibt zumindest anfangs und lange Zeit völlig glatt!  

Aussehen
Gesunde Nägel sind >klar<, also durchsichtig. Typisch für pilzerkrankte Nagelpartien ist, dass sie <getrübt>, also <undurchsichtig> werden. Auch das ist eine ganz wichtige Grundtatsache, auf die es bei der Behandlung entscheidend ankommt. Die Trübung des Nagels durch den Pilz besteht anfangs meistens in einer halbmondförmigen Weißverfärbung, später in einer bröckeligen Verdickung

Verlauf
Nach dem Beginn am vorderen und seitlichen freien Nagelrand breitet sich der Pilzerreger langsam (aber sicher) immer mehr nach hinten – also in Richtung Keimzone/mittlerer Nagelwall – aus, bis letztlich der ganze Nagel befallen ist. Die Erkrankung beginnt in der Regel an einem einzigen Nagel und befällt langsam (aber sicher) einen Nagel nach dem anderen.

Die einfachste und denkbar angenehmste Behandlung von pilzinfizierten Nägeln wäre theoretisch die Einnahme von ein paar Tabletten, die die Pilze im Nagel abtöten. Und tatsächlich: Diese Möglichkeit steht auch praktisch zur Verfügung. Aber – wie immer im Leben – hat jedes Ding zwei Seiten. Und diese beiden Seiten heißen bei Medikamenten immer einerseits <Wirkung> und andererseits <Nebenwirkungen> (oder besser: unerwünschte Wirkungen). Tabletten, die nur eine starke Wirkung und keinerlei Risiko haben, gibt es nicht; umgekehrt: Mittel, die garantiert risikolos sind, sind wohl ebenso garantiert wirkungslos.

 


Stark verdickter Pilznagel
Stark verdickter Pilznagel

Dickenwachstum

Zu den verdickten, von der normalen Form abweichenden Nägeln gehören die so genannten Krallennägel und der Holznagel.

Im allgemeinen kann gesagt werden, dass Veränderungen des Nagels auf eine Veränderung der Nagelwurzel bzw. des Nagelbetts zurückzuführen sind.


Diabetes- und Marcumarbehandlung

Medizinische Fußpflege für Diabetiker

Bei Diabetes mellitus („Zuckerkrankheit“) besteht die Gefahr schwerer Folgeschäden, insbesondere an den Füßen der Erkrankten. Eine Rechtzeitige und sachgerechte Fußpflege trägt zum Erhalt der normalen Funktion der Füße, ihrer Haut und der Fußnägel bei. Die schwersten Schädigungen können dadurch oftmals vermieden werden.

Diabetes Mellitus ist eine chronische Erkrankung, bei der das Hormon Insulin nicht in ausreichender Menge oder gar nicht vorhanden ist. In Deutschland sind etwa 5% der Bevölkerung von dieser Krankheit betroffen, Tendenz steigend. Insulin wir in der Bauchspeicheldrüse gebildet und ist erforderlich, um mit der Nahrung aufgenommene Kohlenhydrate zu verwerten. Wegen fehlender oder zu geringer Insulin-Ausschüttung steigt der Zuckerspiegel im Blut. Wird diese Stoffwechselkrankheit nicht schnell und richtig behandelt, kann es zu einer Reihe gefährlicher Folgeschäden kommen. Aufgrund von Nervenschädigungen oder Durchblutungsstörungen können insbesondere Augen, Nieren, Nerven, Herz oder Füße betroffen sein. Krankhafte Veränderungen an den Füßen, die auf diese Weise entstehen, werden als diabetisches Fußsyndrom bezeichnet. Experten schätzen, dass bei uns jährlich etwa 25.000 Fuß-Amputationen als Folge des Diabetes mellitus vorgenommen werden müssen. 

Diabetischen Fußsyndrom

Ein diabetisches Fußsyndrom kann sich durch folgende Symptome bemerkbar machen:

  • Fehlende Schmerzwahrnehmung,

  • Verminderte Sensibilität,

  • Brennen unter den Fußsohlen,

  • Kribbeln der Füße und Beine,

  • Starke Hornhautbildung oder Schwielen,

  • Trockene Haut

Menschen mit einem diabetischen Fußsyndrom nehmen Verletzungen an den Füßen, wie sie zum Beispiel beim Barfußlaufen oder durch zu enge Schuhe entstehen können, häufig lange Zeit nicht wahr. Auch Geschwüre an versteckten Stellen werden vielfach erst spät entdeckt. Um Beeinträchtigungen oder Schäden möglichst frühzeitig zu erkennen, ist eine häufige Kontrolle der Füße durch die Betroffenen notwendig. Hierbei sollte auf Verletzungen, Druckstellen oder Pilzbefall geachtet werden. Auch ist es wichtig, die Schuhe regelmäßig auf Unebenheiten zu untersuchen, da drückende Stellen oft nicht bemerkt werden.

Medizinische Fußpflege (podologische Therapie) 

Ist es bereits zu krankhaften Veränderungen am Fuß infolge Diabetes mellitus gekommen und sind nicht mehr zu behebende Folgeschädigungen der Füße zu erwarten, kann eine medizinische Fußpflege erforderlich werden. Stellt der Arzt bei der Untersuchung fest, dass solche Veränderungen vorliegen, kann er entsprechende Maßnahmen verordnen. Die mhplus BKK übernimmt dann die Kosten. Allerdings müssen sich die Versicherten wie bei anderen Heilmitteln (z.B. Krankengymnastik) an den Kosten beteiligen. Die gesetzlich vorgesehene Zuzahlung beträgt 15%. Um die Versicherten vor finanziellen Überforderungen zu bewahren, ist unter bestimmten Voraussetzungen eine vollständige oder teilweise Befreiung von der Zuzahlung möglich.

Durchgeführt wird eine medizinische Fußpflege von speziell ausgebildeten Therapeuten, den Podologen, oder medizinischen Fußpflegern. Zur medizinischen Fußpflege (podologische Therapie) beim diabetischen Fußsyndrom zählen das Entfernen von krankhaft verdickten Zehennägeln sowie die Behandlung von Zehennägeln mit der Tendenz zum Einwachsen. Zur Medizinischen Fußpflege gehören auch die Unterweisung des Patienten in die eigenständige Durchführung der Fuß- und Nagelpflege sowie die Vermittlung von Verhaltensregeln, um Fußverletzungen und Folgeschäden zu vermeiden. Ist es allerdings schon zu Folgeschäden wie Entzündungen, Geschwüren oder eingewachsene Nägeln gekommen, muss ein Arzt die Behandlung übernehmen.

Ziel der medizinischen Fußpflege sind die Wiederherstellung, die Verbesserung und die Erhaltung der normalen Funktion von Haut und Nägeln an den Füßen. Dadurch können schwerwiegende Folgeschäden wie Knochenbrüche, dauerhafte Verformungen oder sogar Amputationen vermieden werden.

(mhplusgesundheit, Ausgabe 1/2003, Seite 13)
Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von mhplusgesundheit !

Im Anschluß an die Fußbehandlung empfehle ich - besonders für Diabetiker - das pflegende Paraffinbad. Es regt die Durchblutung an, öffnet die Poren und fördert das Eindringen der Fußcreme in die unteren Hautschichten.


 

Wachs - Depilation - Professionelle Warmwachsenthaarung

Das bewährte Warmwachssystem für eine einfache, schnelle, saubere und gründliche Enthaarung aller Körperzonen vor allem der Beine.


Anwendung Paraffinbad #1

Anwendung Paraffinbad #2

Anwendung Paraffinbad #3

Anwendung Paraffinbad #4

Das Paraffinbad  – eine Wohltat für gestresste Füße und Hände!

Das Paraffin wird auf eine angenehme Temperatur erwärmt. Die entsprechend vorbehandelten Hände oder Füße (gereinigt und mit einer guten Pflegecreme vorbehandelt) werden in das warme Paraffinbad getaucht. Danach werden sie in eine Schutzhülle „eingepackt“ und ein Frotteeschuh oder Handschuh darüber gezogen. Nach einer Einwirkzeit von mindestens 10 Minuten kann das feste Paraffin leicht entfernt werden.
Durch das Paraffin kommt es zu einem Okkulsiv-Effekt (Stauwärme), so dass sich die Poren öffnen und die Wirkstoffe besser einziehen können. Das Paraffin bewirkt einen luftdichten Abschluss der Haut, was eine verbesserte Durchblutung zur Folge hat. Das Ergebnis sind erholte Hände und Füße mit herrlich glatter und geschmeidiger Haut. Vor allem bei extrem trockener, rissiger und spröder Haut zu empfehlen.


Behandlungsbilder von Kundenfüßen

vor der 1. Behandlung

vor der 1. Behandlung

nach der 1. Behandlung

nach der 1. Behandlung


copyright © 2003

Version: 4.0
Aktualisiert: 11.08.2011 14:10